Mein Weg zur Stilfinderin
Es ist mir eine große Freude, Sie auf meiner Seite begrüßen zu dürfen. Es liegt mir aufrichtig am Herzen, dass Sie sich mit dem Look, den wir gemeinsam erarbeiten, langfristig wohl und sicher fühlen. Ich möchte Ihnen keine Trends aufdrängen, die nicht zu Ihrem Wesen passen. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend es ist, sich im Alltag authentisch und nicht verkleidet zu fühlen: Kleidung sollte Ihre Persönlichkeit nach außen widerspiegeln und Sie dabei unterstützen, ganz Sie selbst zu sein.

Gerade für Menschen, die Mode bisher eher funktional betrachtet haben, mag diese Symbiose von Identität und Kleidung vielleicht ungewöhnlich klingen. Erlauben Sie mir, Sie vom Gegenteil zu überzeugen:
Kleidung begleitet uns bereits in der Kindheit auf dem Weg zu uns selbst. Durch Verkleidungen schlüpfen Kinder in Rollen, um spielerisch ihre eigene Identität zu entdecken. Später wird Kleidung oft zum Statussymbol oder Ausdruck der Zugehörigkeit. Wie haben Sie diese Phasen erlebt? Gerne möchte ich Ihnen einen Einblick in die Begebenheiten geben, die mich geprägt haben...

Da meine leiblichen Eltern nicht in der Lage waren, mich zu versorgen, kam ich mit vier Jahren ins Kinderheim. Schon in der Grundschule erlebte ich Ausgrenzung und Mobbing – Worte, die sich tief einprägten. Inmitten dieser Herausforderungen entdeckte ich meine Liebe zur Mode in einer alten Verkleidungskiste. Sobald ich eines der Prinzessinnen-Kleider trug, fühlte ich mich nicht mehr als das „Heimkind“. Diese bunte Welt war für mich wie ein heilendes Pflaster auf einer verwundeten Kinderseele.
Mit zehn Jahren wurde ich Teil meiner heutigen Familie. Eine Begegnung beeinflusste mich dabei besonders nachhaltig: Das Kennenlernen meiner Großmutter. Obwohl wir zu Beginn kaum Berührungspunkte hatten, führte uns die gemeinsame Leidenschaft für Mode zusammen und machte uns zu Seelenverwandten. Ich liebte es, mit ihr in Modekatalogen zu blättern und sie auf Shoppingtouren zu begleiten. In meiner Schulzeit begann ich schließlich, meine Kreativität mutig durch Mode auszudrücken.
Mein beruflicher Weg führte mich konsequent weiter: Auf die Ausbildung zur bekleidungstechnischen Assistentin folgten Stationen bei renommierten Häusern wie Bogner und Marc O'Polo. Besonders prägend war eine Weiterbildung zur Führungspersönlichkeit, in der ich lernte, Potenziale bei Menschen zu erkennen und gezielt zu fördern – eine Fähigkeit, die mir heute hilft, auch Ihr volles Potenzial sichtbar zu machen. In der Folge verantwortete ich als Storemanagerin Standorte für Bogner, Diesel und Hallhuber.
Beruflich forderte das Leben alles von mir, und auch privat gab es intensive Phasen. Ich wurde Mutter zweier wundervoller Kinder, die mein Leben bereicherten, mich aber auch vor neue Herausforderungen stellten. Kinder halten uns oft den Spiegel vor – und ich sah darin alle meine Facetten: die geduldige Mutter, aber auch die Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen verloren hatte.
Ich entschied mich, tief zu graben und mich meiner Vergangenheit im Rahmen einer Traumatherapie zu stellen. Dies wurde zum Wendepunkt meines Lebens. Auch in dieser Phase nutzte ich die Mode, um meiner inneren Wandlung Ausdruck zu verleihen. Ich erkannte, dass es nicht nur erlaubt, sondern essenziell ist, neben der Rolle als Mutter auch wieder ganz Frau und ich selbst zu sein.
Heute weiß ich: Der Schlüssel zu einer überzeugenden Ausstrahlung ist die Akzeptanz der eigenen Geschichte. Wenn Sie sich für eine Beratung bei mir entscheiden, können Sie sicher sein, dass wir nicht an der Oberfläche bleiben. Wir arbeiten gemeinsam daran, Ihr Inneres und Ihr Äußeres in Einklang zu bringen. Bei mir gibt es kein Schema F, sondern nur Individualität – es geht um Sie und Ihre einzigartige Geschichte.
Heute begleite ich Sie als Ihre Stilfinderin in meinen Studios in Aichach und Höhenkirchen (München-Süd).
Ihre Roxy
Münchner Str. 4
85635 Höhenkirchen
Föhrenstraße 1
86551 Aichach
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