Figurtyp-Berater: Tipps für das ideale Styling
Seinen eigenen Figurtyp zu kennen, ist der erste Schritt zu einem Kleiderschrank, den du wirklich liebst. Hier geht es nicht um starre Regeln oder Body-Shaming, sondern um das Gegenteil: Body Positivity. Wir wollen unsere Formen anerkennen und lernen, wie wir sie durch geschickte Proportionen optimal zur Geltung bringen.
In meiner Beratung nutzen wir die Sanduhrform oft als Referenz für harmonische Proportionen, da sie klassische Weiblichkeit ausstrahlt. Doch das Schöne ist: Jede Figur hat das Potenzial, genau die Ausstrahlung zu transportieren, die du dir wünschst – ob kurvig-feminin oder modern-androgyn. Du hast es verdient, dich jeden Tag wohlzufühlen, und die richtige Kleidung ist dein wichtigstes Werkzeug dafür.
Wie bestimme ich meinen Figurtypen? Eine einfache Anleitung
Bevor wir in die Details gehen, identifizieren wir deine Silhouette. Es ist einfacher, als du denkst! Stell dich vor einen großen Spiegel und nimm dir einen Moment Zeit:
- Proportionen betrachten: Schau dir das Verhältnis von Schultern zu Hüften an. Was ist breiter? Wo liegt der optische Schwerpunkt?
- Taille messen: Nutze ein Maßband, um den Umfang deiner Taille zu prüfen. Ist sie deutlich geschwungen oder eher gerade verlaufend?
- Kurven-Check: Achte darauf, wie deine Kurven verlaufen. Sind sie eher weich oder athletisch-geradlinig?
- Dekolleté einbeziehen: Ein präsentes Dekolleté deutet oft auf den O- oder X-Typ hin, während eine kleinere Oberweite häufiger bei H- oder V-Typen vorkommt.

Welcher Figurtyp bin ich? Nutze diese Übersicht für deine Selbstanalyse.
Die 5 Figurtypen im Überblick
Der A-Typ: Feminine Kurven feiern
Du hast eine beneidenswerte Taille und schmale Schultern.
- Styling-Ziel: Den Oberkörper betonen, um die Hüften auszugleichen.
- Key-Pieces: A-Linien-Röcke, auffällige Oberteile und V-Ausschnitte.
- Erfahre hier, wie du den A-Typ perfekt kleidest.
Der H-Typ: Sportliche Eleganz
Schultern und Hüften sind etwa gleich breit, die Taille ist eher gerade.
- Styling-Ziel: Optische Kurven zaubern oder den modernen, geradlinigen Look betonen.
- Key-Pieces: Jumpsuits, Wickeloptik und Taillengürtel.
- Erfahre hier, wie du den H-Typ perfekt kleidest.
Der O-Typ: Die kurvige Mitte
Du hast eine weiche Körpermitte, aber traumhaft schlanke Beine und Arme.
- Styling-Ziel: Die Körpermitte sanft umspielen und die Beine in den Fokus rücken.
- Key-Pieces: Offene Blazer, 7/8-Hosen und fließende Stoffe.
- Erfahre hier, wie du den O-Typ perfekt kleidest.
Der V-Typ: Dynamische Proportionen
Deine Schultern sind breiter als deine Hüften, gepaart mit tollen Beinen.
- Styling-Ziel: Den Unterkörper betonen, um die Schulterpartie zu harmonisieren.
- Key-Pieces: Marlene-Hosen, A-Linien-Röcke und schlichte Oberteile.
- Erfahre hier, wie du den V-Typ perfekt kleidest.
Der X-Typ: Die klassische Sanduhr
Schultern und Hüften sind im Gleichgewicht, die Taille ist schmal.
- Styling-Ziel: Deine natürlichen Kurven nachzeichnen, ohne sie zu verhüllen.
- Key-Pieces: Wickelkleider, High-Waist-Schnitte und taillierte Jacken.
- Erfahre hier, wie du den X-Typ perfekt kleidest.
Fazit: Werde zur Expertin für deinen eigenen Stil
Unabhängig von deinem Typ ist das Wichtigste, dass du dich in deiner Haut rundum wohlfühlst. Nutze diese Tipps als Fundament, um Fehlkäufe zu vermeiden und eine nachhaltige Kapsel-Garderobe aufzubauen, die deine Persönlichkeit unterstreicht.
Möchtest du zusätzlich wissen, wie du durch Farben deine Wirkung im Beruf verstärkst? Dann lies hier weiter: Selbstbewusst auftreten: Die Macht der Farben im Beruf.
Deine Styling-Expertin,
Roxy
